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Quellenverweise

Widerstand im 3. Reich

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Während der nationalsozialistischen Diktatur kam es vereinzelt zum Widerstand gegen die autoritäre Herrschaft der NSDAP. Dieser entwickelte sich aber nie zu einer Massenbasis, da jede Form von Protest mit großem Risiko für das eigene Leben verbunden war. Erst als sich 1943 die Kriegsniederlage allmählich abzeichnen ließ, erhielt die Widerstandsbewegung einen langsamen Auftrieb. Als Höhepunkt gegen Hitlers Regime gilt zweifellos das versuchte Attentat von Stauffenberg am 20. Juli 1944.

Weiße Rose

Die Protestbewegungen entstammten sehr unterschiedlicher Herkunft. Es ereigneten sich Aktionen kleinerer Gruppen, die aus militärischen, kirchlichen, kommunistischen oder studentischen Kreisen ausgeführt wurden. Zu den Widerstandsfällen zählte das Verteilen von Flugblättern, Streiks, Befehlsverweigerung, Kriegsdienstverweigerung und Hilfeleistungen für Verfolgte. Insbesondere der Goerdeler und Kreisauer Kreis sowie die Weiße Rose kamen bei dieser Bewegung zum Vorschein [Flugblätter der Weißen Rose]. In jeder Hinsicht war die kleinste Bestrebung mit engem Risiko verbunden1. Aufgrund der strengen Strafverfolgung durch Gestapo und Konzentrationslagern sind die Widerstände im Dritten Reich in besonderer Weise zu bewerten.

Attentat vom 20. Juli 1944

Ab 1938 bildeten sich zahlreiche militärische Widerstandsgruppen, die unter anderem gegen die Kriegsverbrechen der SS in Polen protestierten. Nachdem die Wehrmacht in Stalingrad eine erhebliche Niederlage einstecken musste, begannen einzelne militärische Oppositionelle mit ihren Protesten. Sie wollten Diktator Hitler von der Macht stürzen und damit eine deutsche Kapitulation vermeiden. Denn ihr Ziel war es, dass Deutschland auch weiterhin eine führende Rolle in Europa behalten sollte. Offiziere hatten wegen ihrer hochrangigen Position besondere Chancen, die Oberbefehlshaber des NS-Regimes auszuschalten2. Beim Putschversuch von Stauffenberg am 20. Juli 1944 sollte Hitler in seinem Führerhauptquartier durch eine versteckte Zeitbombe getötet werden. Durch diesen Staatsstreich wollten die Offiziere den Regierungsapparat selbst übernehmen. Dieses Attentat schlug fehl. Unmittelbar danach wurden die Beteiligten erschossen und nahestehende Widerstandskreise von der Gestapo zerschlagen. Es war die letzte Möglichkeit, das Deutsche Reich vor einer totalen Kriegsniederlage zu bewahren3.






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