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Quellenverweise

Holocaust

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Antisemitismus bildete den Kern des Nationalsozialismus und sollte Juden aus Deutschland verdrängen. Aber auch andere Minderheiten, wie Homosexuelle, Asoziale, Behinderte, Roma oder Sinti verschwanden zunehmend aus dem öffentlichen Leben. Während das NS-Regime den Terror zunächst gegen politische Gegner richtete, begannen SS und Polizei später damit, Menschen nach rassenbiologischen Kriterien zu unterteilen. Die Rassenhygiene wurde Mittel zum Zweck, die arische Rasse durch systematische Verfolgung von Gemeinschaftsfremden aufzuwerten und ein gesundes deutsches Volk zu schaffen1.

Nürnberger Rassengesetze

Schon im April 1933 erlaubte es sich die Regierung per Gesetz, jüdische Beamte aus ihrem Dienst zu entfernen. Die Nürnberger Rassengesetze schränkten die Grundrechte der Juden in Deutschland zunehmend ein. Durch das Reichsbürgergesetz wurde die deutsche Bevölkerung in Reichsbürger, Staatsangehörige und Ausländer eingeteilt. Das Blutschutzgesetz verschärfte die Freiheiten der Juden in erheblicher Weise. Nicht nur die Eheschließung, sondern auch sexueller Verkehr zwischen Juden und Nicht-Juden wurde damit verboten2. Hier geht es zum Artikel über die Nürnberger Rassengesetze.

Reichspogromnacht

Der 9. November 1938 bildete den Höhepunkt des Antisemitismus im Nationalsozialismus. Der Mord an den deutschen Botschaftsangehörigen Ernst von Rath durch einen Juden gab der Regierung Anlass dazu, einen gewaltsamen Übergriff auf jüdische Einrichtungen zu organisieren. In der Reichspogromnacht schlugen SA- und SS-Truppen Fensterscheiben ein, plünderten Geschäfte und verprügelten jüdische Besitzer. Zudem wurden Synagogen in Brand gesetzt und jüdische Staatsbürger in Konzentrationslager deportiert. Durch den Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit sollte die Vertreibung und Auslöschung der jüdischen Kultur in Deutschland gewährleistet werden3.

Endlösung der Judenfrage

Nachdem die deutsche Wehrmacht weite Teile in Osteuropa im Zweiten Weltkrieg erobern konnte, verhandelten hochrangige Vertreter der Reichsregierung und der SS auf der Wannseekonferenz über den systematischen Massenmord der Juden. Während sie damals noch zur Zwangsarbeit in Konzentrationslagern benutzt wurden, verlagerte sich ihre Tätigkeit immer mehr nach Osteuropa. Durch den Holocaust sollte demnach die Deportation der gesamten jüdischen Bevölkerung in die im Osten besetzten Gebiete koordiniert werden4. Hier geht es zur Außenpolitik im Dritten Reich.






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