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Koreakrieg

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In Korea kam es 1950 zum Ausbruch des ersten Stellvertreterkriegs in der Ära der bipolaren Welt. Die Supermächte USA und Sowjetunion schalteten sich indirekt in den Koreakrieg ein, um den Einfluss der Gegenpartei so weit wie möglich zurückzudrängen. Der Krieg endete 1953 unentschieden und festigte die Teilung Koreas in Nord und Süd.

Vorgeschichte

Seit 1910 war Korea eine Kolonie Japans. Als Japan den Zweiten Weltkrieg 1945 verloren hatte, konnte sich Korea von der japanischen Besatzung befreien und wurde unabhängig. Die Supermächte USA und Sowjetunion besetzten neben dem kapitulierten Japan auch Korea, das sie entlang des 38. Breitengrads in zwei Besatzungszonen (Nord und Süd) aufteilten. Aufgrund des aufkommenden Kalten Krieges gründeten die USA am 15. August 1948 im Süden die „Republik Korea“, während die Sowjetunion am 26. August 1948 im Norden die „Demokratische Volksrepublik Korea“ ausrief.1 Bis 1949 waren schließlich die sowjetischen und amerikanischen Besatzungssoldaten abgezogen. Als die Nordkoreanische Volksarmee im Juni 1950 den Süden überfiel und ganz Korea unter ihre Vorherrschaft bringen wollte, brach der Koreakrieg aus.

Kriegsverlauf

Für Südkorea schalteten sich nach einer UN-Resolution einige westliche Staaten militärisch ein, während Nordkorea von der Volksrepublik China unterstützt wurde. Die Sowjetunion finanzierte den Norden mit Munition und Ausbildern.2 Im Frühjahr 1951 verstärkte Nordkorea unter Hilfe Chinas den Druck auf den Süden und zwang die westlichen Truppen schließlich zum Rückzug. Im Herbst 1951 erhöhten sich auf beiden Seiten die Bombeneinsätze, sodass es zu hohen Opferzahlen und Kriegsmüdigkeit kam3. Die Entwicklung zu einem Stellungskrieg veranlasste Süd- und Nordkorea dazu, den Krieg im Juli 1953 mit einem Waffenstillstandsabkommen zu beenden.

Folgen

Zwischen Nord- und Südkorea besteht bis heute ein andauernder Konflikt um die Grenze des sogenannten 38. Breitengrads4. Es kam seitdem verstärkt zu Konflikten zwischen den USA und China, da China der Sowjetunion als Gegengewicht zum Westen seine militärische Unterstützung zusagte. Unterdessen bewirkte der Koreakrieg eine stark ansteigende militärische Aufrüstung der USA und der Sowjetunion. Dies verschärfte die Spannungen in einem globalen Konflikt, der allgemein als Kalter Krieg bekannt wurde.






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