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Stalinismus

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Nach der Oktoberrevolution kam es zum blutigen Bürgerkrieg zwischen Bolschewiki und den sogenannten Weißen, die den Umsturz wieder rückgängig machen wollten. Um ihre gerade errungene Macht zu festigen, organisierten die Bolschewiki einen radikalen Widerstand und bauten den Kriegskommunismus aus. Terror, Inflation und Hunger waren die Folge. Die Bevölkerung befand sich durch den Zerfall der Industrie im desolaten Zustand. Doch die Bolschewiki entschieden die Schlacht für sich und beendeten 1921 den Bürgerkrieg1.

Neue Ökonomische Politik

1921 wurde der radikale Kriegskommunismus von der Neuen Ökonomischen Politik abgelöst. Damit die Wirtschaft wieder wachsen konnte, erlaubten die Bolschewiki deutlich mehr Freiheiten im Handel, Industrie und in der Landwirtschaft. Zwar unterstanden Banken, Großbetriebe und Außenhandel weiterhin der Kontrolle der Regierung, doch private Betriebe konnten wieder eigenständig planen [Quelle]. Diese Umstände führten zu einer Steigerung der Wirtschaftsprozesse und beruhigten die innenpolitischen Spannungen2 .

Diktatur Stalins

Nachdem sich Lenin 1922 aus der Politik zurückgezogen hatte, setzte sich Josef Stalin als neuer Vorsitzender der Bolschewiki durch. Zunächst gab es noch einige Machtkämpfe mit Leo Trotzki, doch Stalin konnte sich auf eine Mehrheit innerhalb der Partei stützen und die Führung übernehmen. In der Folgezeit machte er sich zum uneingeschränkten Alleinherrscher der Sowjetunion und nannte sich seit 1929 offiziell als Führer. Seine Politik war gekennzeichnet von einer Zwangskollektivierung der Landwirtschaft. Des Weiteren baute er seinen Machtapparat aus und regierte praktisch in Form der Diktatur3. Offiziell orientierte sich die Politik der Sowjetunion am Marxismus-Leninismus, der vor allem Verbesserungen für die Arbeiterschaft beherzigte.

Säuberungen

Bauern, die die Enteignung durch die Zwangskollektivierung nicht akzeptieren wollten, blieben von Strafmaßnahmen, Verhaftungen und Hungersnot nicht verschont. Darüber hinaus wurde auch innerparteilich ordentlich ausgesiebt. Es folgten sogenannte Säuberungen gegen politische Gegner, die zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden. Unterdessen konnte die Wirtschaft aber erheblich wachsen, da der 1928 durchgesetzte Fünfjahresplan die Sowjetunion in ein Industrieland verwandelte. Auf der anderen Seite fielen Stalins Repression viele Menschen zum Opfer, die sich seiner gewaltsamen Politik widersetzt hatten4.






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