Trojanisches Pferd

Das Trojanische Pferd ist in der griechischen Mythologie ein hölzernes Pferd, das den Untergang Trojas im Trojanischen Krieg herbeiführte. In ihm waren heimlich griechische Soldaten versteckt, die schließlich hinter den Mauern Trojas herauskletterten, die Stadttore öffneten und das griechische Heer eindringen ließen. Dieser Plan wurde von Odysseus geschmiedet. Von diesem Mythos stammt auch die moderne Bezeichnung „Trojanisches Pferd“.

Trojanischer Krieg

Einst belagerten die Achaier (Griechen) zehn Jahre lang die kleinasiatische Stadt Troja, doch kamen sie nie hinter ihre Stadtmauern. Kriegsauslöser war der trojanische Königssohn Paris, der dem Spartanerkönig Menelaos die schöne Gemahlin Helena geraubt hatte. Zuvor war diesem von der Göttin Aphrodite die schönste Frau der Welt versprochen worden. Da er mit der Entführung Helenas aber Menelaos in Zorn brachte, mobilisierte dieser ein Heer aus ganz Griechenland. Mit dabei waren die Kämpfer Agamemnon und Achilles. Seitdem kämpften die vereinten Griechen gegen Troja.

Das Trojanische Pferd

Nach einer Sage überlegte sich der Grieche Odysseus einen heimtückischen Plan: das griechische Heer sollte die Mauern nicht mehr gewaltsam zu überqueren versuchen, sondern durch eine List. Auf seinen Ratschlag bauten die Griechen ein hölzernes Pferd und füllten es heimlich mit einigen ihrer Soldaten. Die griechische Streitmacht täuschte einen Abzug aus Troja vor und ließen das Pferd als angebliches Weihgeschenk für die Göttin Athene vor Ort. Obwohl die Trojaner von der Königstochter Kassandra vor dem Pferd gewarnt wurden, brachten sie es hinter ihre Mauern. In der Nacht kletterten die griechischen Soldaten heimlich aus dem Pferd, öffneten die Tore und machten den Weg frei für die Zerstörung Trojas.

Fabio Schwabe

Der Autor

Dieser Beitrag wurde am 17.01.2018 verfasst von Fabio Schwabe, Mettmann. Die aktuelle Version stammt vom 04.03.2021. Fabio Schwabe ist Gymnasiallehrer der Fachrichtung Geschichte und Gründer von Geschichte kompakt

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