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Globalisierung

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Technologische Erfindungen, Freizügigkeit und neue Kommunikationssysteme sind charakteristisch für den fortlaufenden Prozess der Globalisierung.
Er bringt Menschen unterschiedlicher Nationalitäten bzw. Kulturen zusammen und fördert die politische Verständigung bezüglich einer globalen Friedensordnung. Bekannte Zusammenschlüsse wie die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die NATO begünstigen somit eine weltweite Friedenspolitik.

Vereinte Nationen & NATO

Nach der Sitzung der UN-Charta 1945 wurden die Vereinten Nationen von 51 Gründungsmitgliedern als globale internationale Organisation gegründet. Ziel und Zweck dieses zwischenstaatlichen Zusammenschlusses ist die Friedensbewahrung, das Völkerrecht und die Wahrung der Menschenrechte1. Zudem beabsichtigt dieses Bündnis die internationale Zusammenarbeit bei globalen Sachverhalten (Klimawandel, Bürgerkriege, Unterdrückungen). Infolge der Entspannungspolitik der Bundesregierung von Willy Brandt traten die BRD und DDR 1973 den Vereinten Nationen bei.

Die NATO ist ein Bündnis aus 28 europäischen/nordamerikanischen Staaten und dient als Schutz des Weltfriedens auf militärischem Wege. Während dieser Zusammenschluss im Kalten Krieg noch als Gegenspieler zum Warschauer Pakt im Ostblock galt, sind die Ziele nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion darauf ausgelegt, staatliche Unterdrückungen in anderen Ländern zu vermeiden und Freiheits- bzw. Grundrechte zu bewahren2. Truppen der NATO marschieren nur dann in andere Staaten ein, wenn die Vereinten Nationen einen Bündnisfall beschließen und das Recht auf Selbstverteidigung legitimieren (siehe 11.September 2001).

Europäische Union

Der Staatenverbund 27 europäischer Staaten wurde im Vertrag von Maastricht 1991/92 offiziell gegründet, obwohl ein ähnliches Bündnis schon vorher bestand.
Nach der deutschen Wende schufen die Mitgliedsstaaten eine neue Wirtschafts- und Währungsreform. Grundlegende Ziele sind Demokratie, Respektierung der Menschenrechte und eine marktwirtschaftliche Orientierung3.
Die Staaten verpflichten sich zudem, den anderen Mitgliedern im Falle einer Finanzkrise ihre wirtschaftliche Unterstützung zu versichern (EU-Rettungsschirm).






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