Die Welt seit dem 11. September 2001

Wohl kein Ereignis hat die Welt seit der Nachkriegszeit 1945 so stark beeinträchtigt wie die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA. Beim Angriff auf das World Trade Center in New York starben an jenem Morgen 3000 Menschen. Militärische Interventionen der USA in Afghanistan und Irak waren die Folge. Innenpolitisch veränderte 9/11 das zivile Leben mit dem Patriot Act.

Mit „Krieg gegen den Terror“ prägte US-Präsident George W. Bush auf einer Rede am 20. September 2001 einen Satz, der zum bestimmenden Thema des folgenden Jahrzehnts werden sollte. Bush teilte die Welt in „Gut“ und „Böse“ auf und erklärte solche Staaten zu Feinden, die die Kriege der USA nicht unterstützen würden. Unter diesem Umständen stimmte auch der damalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder dem Einsatz in Afghanistan zu. Das Land aus dem Mittleren Osten wurde daher zur Zielscheibe der USA, weil dort das islamistische Terrornetzwerk Al-Kaida Ausbildungszentren für Terroristen betrieb und für die Anschläge in New York und Washington verantwortlich gemacht wurde. Als Drahtzieher von 9/11 galt Osama bin Laden, den Bush „tot oder lebendig“ ausgeliefert haben wollte.

Am 12. September 2001 erklärte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Resolution, da er den Anschlag auf das World Trade Center als Bedrohung des Weltfriedens bewertete. Die USA erhielten damit – aufgrund des Rechts auf Selbstverteidigung – legitimen Zuspruch für ihre militärische Intervention in Afghanistan. Die NATO erklärte den Bündnisfall und unterstützte demzufolge den „Krieg gegen den Terror“.

Der Eingriff in Afghanistan begann mit den US-amerikanischen Luftangriffen am 7. Oktober 2001. Die Macht der Taliban konnte in wenigen Wochen gebrochen und die Terrorcamps der Al-Kaida zerstört werden. Das allgemeine Bedrohungspotential vor international agierenden Terroristen blieb in der Folgezeit aber gegenwärtig. Seit Ende 2002 warfen die USA dem Irak und Diktator Saddam Hussein zunehmend vor, Al-Kaida zu unterstützen und Massenvernichtungswaffen zu besitzen.

Obwohl die von der US-Regierung beim UN-Sicherheitsrat vorgelegten Beweise nicht überzeugen konnten und eine weitere Invasion mehrheitlich abgelehnt wurde, bildeten die USA die sogenannte „Koalition der Willigen“.

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Fabio Schwabe

Der Autor

Fabio Schwabe, Lehrer für die Fächer Geschichte, Latein und Sowi, ist das Gesicht hinter Geschichte kompakt. Mit seinen zahlreichen Artikeln hilft er jedes Jahr Schülern dabei, sich optimal auf das Abitur vorzubereiten.

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