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Arbeitsblatt zur Volksgemeinschaft


Die nationalsozialistische Ideologie setzte auf eine starke und einheitliche „Volksgemeinschaft„. Jedes Individuum hatte sich dieser unterzuordnen. In einer Rede am 1. Mai 1936 erläuterte Führer Adolf Hitler die Vorstellungen seiner idealen Gesellschaft:

Es war notwendig, dem deutschen Volk jenes große Gefühl der Gemeinschaft zu geben, so wie der einzelne Soldat nichts ist, aber alles im Rahmen […] seiner Armee, so ist auch der einzelne Volksgenosse nichts, aber alles im Rahmen seiner Volksgemeinschaft. Hier wird persönlich aus dem schwachen Willen von 60 Millionen Einzelner ein gigantischer, gewaltiger, zusammengeballter Wille aller. Das muss jedem Volksgenossen sichtbar werden. Und deshalb hat auch unsere Bewegung dieses ganz besondere Gepräge bekommen, deshalb diese Massenkundgebungen, diese Massendemonstrationen, diese Generalappelle der Nation.

Zitiert nach: Rudolf Herz: Hoffmann & Hitler. Fotografie als Medium des Führer-Mythos, München 1994, S. 215.

Aufgaben:

  1. Lies dir die Quelle aufmerksam durch.
  2. Erkläre, was Hitler unter dem Begriff „Volksgemeinschaft“ versteht.
  3. Erläutere die Gründe, warum die Errichtung der „Volksgemeinschaft“ ein wichtiges Ziel Hitlers war.
  4. Vergleiche Hitlers Verständnis der „Volksgemeinschaft“ mit der gesellschaftlichen Situation in der Weimarer Republik.

Zusatzaufgabe:

  1. Beurteile, inwiefern die Errichtung einer „Volksgemeinschaft“ den Aufstieg des Nationalsozialismus beschleunigte.
Verfasst von Fabio Schwabe

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