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  • In den Punischen Kriegen kämpften Rom und Karthago um die Vormacht im westlichen MittelmeerraumIn den Punischen Kriegen kämpften Rom und Karthago um die Vormacht im westlichen Mittelmeerraum
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Punische Kriege

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Rom hatte seine Herrschaft im 4. Jhd.v. Chr. bis an die Küste Süditaliens ausgedehnt. Dies führte zum Konflikt mit Karthago, das zu dieser Zeit ein konkurrierender Rivale im westlichen Mittelmeer war. Mit der Ausbreitung Roms auf Sizilien begann die Zeit der Punischen Kriege. Durch die militärischen Erfolge stieg Rom allmählich zur vorherrschenden Großmacht auf.

1. Punischer Krieg

288 v. Chr. gab es Bürgerkrieg im sizilianischen Messana. Dies machte Eingriffe der führenden Mächte, Karthago und Rom, erforderlich. Die Römer wollten ihre Herrschaft in Süditalien absichern, während die Karthager versuchten, diese von Sizilien zu vertreiben. Sizilien war für Karthago ein strategisch wichtiger Besitz. Rom setzte sich militärisch durch und schloss mit Karthago 241 v. Chr, einen Friedensvertrag. Die Karthager mussten Sizilien und umliegende Inseln um Süditalien räumen und Kriegsentschädigungen zahlen. Da ihre Stützpunkte verloren waren, breitete sich die römische Herrschaft über Sizilien, Sardinien und Korsika aus. Dadurch kamen die Römer in Kontakt mit der griechischen Philosophie und Kultur. Damit setzte der Beginn der römischen Philosophie ein1.

2. Punischer Krieg

218 v. Chr. brach der 2. Punische Krieg aus. Zuvor hatte Karthago unter Führung Hadrubals und Hamilkars Spanien und Sagunt belagert. Rom wollte deren Ausbreitung verhindern und erklärte den Karthagern den Krieg. Die Römer waren zunächst unterlegen und mussten in der Schlacht von Cannae in Süditalien eine Niederlage einstecken [Quelle]. Hannibal wurde zum mächtigen Anführer der Karthager und wollte die römische Vorherrschaft in Süditalien beenden. Im weiteren Verlauf setzten sich die Römer aber durch. Sie siegten in Spanien und kamen unter Führung Scipios über See bis nach Karthago. Nach seiner Niederlage musste Hannibal ganz Italien räumen. 201 v. Chr. endete der Krieg. Die Römer kontrollierten ganz Spanien und verboten Karthago, ohne ihre Zustimmung Krieg zu führen2.

3. Punischer Krieg

Der 3. Punische Krieg von 149 bis 146 v. Chr. führte zur endgültigen Vernichtung Karthagos. Es kam zu einem neuen Konflikt, weil Karthago den von Rom bestimmten Friedensvertrag missachtete. Es griff das benachbarte Volk der Numider an, das schon länger eine Bedrohung für die Karthager darstelle. Der römische Senat begründete damit seine Kriegserklärung. Unter dem Oberbefehlshaber Scipio erreichte Rom die vollständige Vernichtung Karthagos. Deren Gebiet wurde in die Provinz Africa umgewandelt und nun von den Römern kontrolliert.






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