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Alexander der Große

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Alexander der Große leitete das Zeitalter des Hellenismus ein. Durch seine Eroberungszüge im Nahen und Mittleren Osten sorgte er dafür, dass die Völker des Orients in Kontakt mit der griechischen Kultur und Sprache kamen. Obwohl er bereits 323 v. Chr. im Alter von 33 Jahren starb, hatte seine Expansion historische Bedeutung. Aus seinem Großreich, das sich bis zum indischen Subkontinent erstreckte, bildeten sich schließlich die Diadochenreiche der Antigoniden, Seleukiden und Ptolemäer.

Aufstieg Makedoniens

Um 350 v. Chr. stieg Makedonien zur neuen Großmacht auf. Philipp II. konnte sein Land über einen Teil Griechenlands und der nördlichen Küste der Ägäis ausweiten. Andere griechische Staaten, vor allem Athen, verfolgten dessen Vorgehen mit Misstrauen. Der durch Demosthenes organisierte Widerstand im Hellenenbund blieb erfolglos. Makedonien gründete den Korinthischen Bund und sah sich als neue Schutzmacht Griechenlands an. Es vereinigte die griechischen Stadtstaaten zum Rachefeldzug gegen die Perser, die 490 und 480 v. Chr. Griechenland angegriffen hatten. Des Weiteren sollten die griechischen Städte an der Westküste Kleinasiens von der persischen Unterdrückung befreit werden1.

Alexanders Perserfeldzug

Als Philipp II. 336 v. Chr. ermordet wurde, hatte er seinen Feldzug gegen die Perser schon längst vorbereitet. Vorher hatte er die makedonische Herrschaft bereits über Thrakien ausgeweitet. Damit kontrollierte er Griechenland und den Balkan. Philipps Sohn Alexander führte seine Pläne schließlich aus. Zunächst musste dieser aber 335 v. Chr. innere Aufstände zerschlagen. Im Frühjahr 334 startete er den Feldzug, den er im Namen des Korinthischen Bunds führte, gegen das Perserreich und überquerte den Hellespont. Der Feldherr Parmenion wurde zu seiner wichtigsten Stütze. Die bedrohliche Lage hatte der Perserkönig Dareios offensichtlich unterschätzt. Er ließ sich im Osten nieder und beauftragte seine Statthalter mit der Verteidigung Kleinasiens2.

Eroberung des Orients

Dareios gab sich 333 v. Chr. bei Issos geschlagen und bot Alexander an, die westlichen Teile seines Reiches abzutreten. Nachdem Alexander die griechischen Städte an der Westküste Kleinasiens befreit hatte, expandierte er weiter nach Osten. Er gründete 331 v. Chr. die nach ihm benannte Stadt Alexandria, besetzte die persischen Königsresidenzen und ließ sich vom Militär zum König von Asien ausrufen. Als Rache für die Zerstörungen der griechischen Heiligtümer in den Perserkriegen ließ Alexander den Palast in Persepolis niederbrennen. Ihm war es aber bewusst, dass nun verschiedene Völker und Kulturen aufeinander trafen. Um sich die Loyalität des iranischen Adels zu sichern, heiratete er Roxane. Außerdem integrierte er zunehmend Iraner in sein eigenes Heer. Seine Eroberungen reichten schließlich bis zum indischen Subkontinent. Bevor Alexander seine geplante Expedition nach Arabien starten konnte, starb er 323 v. Chr. an Fieber.

Diadochenreiche

Als Alexander im Alter von 33 Jahren starb, hatte er noch keinen Nachfolger bestimmt. Die Herrschaft ging nun auf die Diadochen über, die das große Alexanderreich in drei eigene Herrschaftsgebiete aufteilten. Mit dem Ptolemäerreich, dem Seleukidenreich und der Herrschaft der Antigoniden in Makedonien gab es drei griechisch geprägte Reiche. Um 200 v. Chr. mischten sich die Römer immer mehr in die Angelegenheiten im östlichen Mittelmeer ein. Rom trat zunehmend als Schutzmacht für die griechischen Stadtstaaten auf. Der Expansionsdrang Makedoniens wurde 168 v. Chr. mit dem Ende der Monarchie bestraft. 148 v. Chr. stellten es die Römer als Provinz unter eigene Kontrolle. Rom expandierte weiter nach Kleinasien und wandelte das Reich des Pergamon in die Provinz Asia um. Das Seleukidenreich fand mit der Gründung der Provinz Syria 63 v. Chr. sein Ende. Das letzte griechisch regierte Reich der Ptolemäer in Ägypten wurde 31 v. Chr. eingegliedert3. Damit endet die griechische Geschichte und geht in die Epoche der römischen Kaiserzeit über.






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